24.03.2019 / Allgemein / /

Es war nicht die No-Future – Generation!

Der heutige – wettermässig sehr sonnige – Sonntag bleibt in unserer Aarestadt von einer politisch trüben Stimmung gekennzeichnet. Uns bleibt nichts anderes übrig, als den Gürtel noch enger zu schnallen und auf Almosen weniger Reicher für Sport, Kultur und Freizeit zu hoffen. Und wenn wir die Stadt zeitgemäss ausbauen wollen und ein Gefühl der Lebensfreude aufkommen lassen möchten, drohen sie mit Wegzug. Otto F Walters «Jammers» und Peter Bichsels Melancholie, die er sich während seiner Jugend hier geholt hat, kommen mir spontan in den Sinn. Dreierlei möchte ich den Abstimmungssiegern zu bedenken geben: Wir haben über ein nahezu ausgeglichenes Budget abgestimmt und nicht über den Finanzplan, der eine grosse Neuverschuldung vorsieht – über alle diese Projekte können wir noch einzeln befinden (für mich sind sie jedoch alle nötig).  Davon fällt aber in der Zwischenzeit die Personenunterführung nach Olten Südwest auf elegante Art  weg – weil die CVP entscheidend  zur Abschöpfung  der Grundstückgewinne durch raumplanerische Massnahmen beitrug (Planungsausgleichsreglement), womit die PU Hammer vollständig eigenfinanziert wird!  Und warum soll man nicht die Fasnacht zur Kasse bitten dürfen – physisch im Fukorat fassbar – für den Lärm (mein Vater zog sich einen Gehörschaden zu) und den Unrat, den die Stadt gratis wegräumen darf? Der Stadtrat soll sich diese Herren (Stadträtin Marion Rauber sitzt auch in diesem mehr oder weniger erlauchten Gremium) vorknöpfen!  Denn dort findet sich ein harter Kern von «Steuerverweigerern»,. Sie sollen doch mal Selbstverantwortung zeigen! 

Meiner Ansicht war es nicht die junge No-future-Generation, die unsere Stadt verdorren lassen möchte.

Auch den Linken und Grünen möchte ich etwas ins Stammbuch schreiben: Warum seid ihr so bockig gewesen und nicht auf unseren Vorschlag eines Steuerfusses von 110/110 eingegangen? Ihr wolltet allen Ernstes einen höheren Steuerfuss für arme Leute als für die Unternehmen!
Seid Ihr noch bei Trost?

 Christoph Fink